Umweltschutz

VINCI Energies verfolgt die VINCI Umweltambitionen und strebt das VINCI-Ziel der 40%igen Reduzierung der CO2-Emission bis 2030 an.

Gemeinsam für grünes Wachstum

Seit 2007 betreibt VINCI eine aktive Politik zur Stärkung des Umweltbewusstseins mit dem Ziel der 40%igen Reduzierung der Treibhausgasemissionen bis 2030. Um dieses Ziel zu erreichen hat VINCI bereits in den vergangenen Jahren immer wieder Abläufe optimiert, auf nachhaltige Alternativen umgestellt und Mitarbeiter_innen mithilfe von Veranstaltungen sensibilisiert. Alle VINCI Umweltambitionen können Sie auf der Website von VINCI nachlesen.

Zuletzt wurde dafür der digitale CO2-Hackathon ins Leben gerufen. VINCI hat im Zeitraum vom 27. Mai bis zum 10. Juni den ersten digitalen CO2-Hackathon durchgeführt. Acht Gruppen, bestehend aus Mitarbeitenden von VINCI Concessions, Eurovia und VINCI Energies, haben sich zusammengefunden und gemeinsam nachhaltige Lösungen zu Themen wie Digitalisierung, Mobilität, Facility und Wertschöpfungskette entwickelt. Alle acht Vorschläge wurden ausgearbeitet, der Geschäftsführung erfolgreich präsentiert und befinden sich nun in der Umsetzungsphase.

Ein neues Projekt, was VINCI nun gestartet hat, ist der VINCI Umwelttag.

VINCI Umwelttag

Am 22. September findet der erste VINCI Umwelttag statt. Alle Unternehmen des Konzerns sind an diesem Tag dazu aufgerufen, ihre Mitarbeiter_innen gesondert für das Thema Umwelt- und Klimaschutz zu sensibilisieren. Ziel ist es, gemeinsam unseren CO2-Fußabdruck zu optimieren und so gering wie möglich zu halten, damit das VINCI-Ziel der 40%igen Reduzierung der CO2-Emission bis 2030 eingehalten wird.

Wir möchten im Zuge des VINCI Umwelttag darauf aufmerksam machen, mit welchen einfachen Mitteln unsere Unternehmen ihren CO2-Fußabdruck reduzieren können. Hierfür haben wir sechs Wege gesammelt, die wir Ihnen vorstellen möchten:

Verbesserung des Umweltmonitoring

Bevor Unternehmen beginnen, Pläne zur Reduzierung von CO2-Ausstößen zu schmieden, müssen sie ihre Ausgangslage und die potenziellen Auswirkungen aller vorgeschlagenen Initiativen kennen, damit sie ihre Ressourcen auf die Bereiche konzentrieren können, die den größten Nutzen bringen. Dies war für uns bei VINCI Energies ausschlaggebend bei der Aufstellung eines realistischen Fahrplans mit überschaubaren Zwischenzielen zur Erreichung der Klimaneutralität bis 2050. Aktuell erarbeiten zwei Gruppen aus dem VINCI Deutschland CO2-Hackathon, der im Mai 2020 stattfand, digitale Plattformen mit dem Ziel, den aktuellen Stand und die Erfolge sichtbar zu machen.

Auf Ökostrom umstellen und den Verbrauch reduzieren

Bei VINCI Energies haben wir festgestellt, dass wir an unseren Standorten, an denen wir die Energierechnungen allein durch die Umstellung auf Ökostromtarife (bei denen ein Teil oder die gesamte Energie aus erneuerbaren Energiequellen stammt) bezahlen, sofort eine Verringerung des Kohlenstoffausstoßes um 8% erreichen können. Tarife für Ökostrom können etwas teurer sein als Standardtarife, aber für uns war der Kostenunterschied pro Jahr vernachlässigbar gering. Wir bemühen uns auch darum, Energie zu sparen, die Auswirkungen unserer Versorgungskette zu verringern und Geschäftsreisen zu reduzieren, wo immer wir können.

Optimierung von Prozessen

Prozessoptimierung ist Nachhaltigkeit. Jedes gesparte Material, jede vermiedene Fahrt führen zu CO2-Einsparungen. Die Arbeitsabläufe in Unternehmen müssen überdacht werden, um alle Potentiale entlang der Wertschöpfungskette zu erkennen. Um dieses Thema kümmert sich eine Gruppe von VINCI Mitarbeitenden die seit dem CO2-Hackathon im Mai 2020 daran arbeiten. Viele Prozesse, ob intern oder extern, können optimiert werden, um nachhaltiger zu handeln. Nur ein kontinuierlicher Kulturwandel kann zu einer dauerhaften Einsparung führen.

 

Mitarbeitende sensibilisieren und ausbilden

Unternehmen werden die Ziele zur Reduzierung der CO2-Emissionen niemals erreichen, wenn sich die Mitarbeitenden nicht daran beteiligen. Die Mitarbeitende müssen verstehen, welche umweltfreundlicheren Optionen ihnen zur Verfügung stehen, wie sie sich engagieren können, welchen persönlichen Nutzen sie davon haben und welchen Unterschied sie für das Gesamtziel machen werden. Wenn man den Mitarbeitenden Eigenverantwortung für Umweltinitiativen überträgt oder sie ermutigt, Rechenschaft für ihre Entscheidungen abzulegen, wird dies auch dazu beitragen, positive Veränderungen innerhalb des Unternehmens zu bewirken. Zwei Gruppen von VINCI Deutschland Mitarbeitende engagieren sich seit unserem CO2-Hackthon im Mai 2020 aktiv daran, dieses Thema voranzubringen.

Anpassung unseres Fahrverhaltens (Mobilitätsprogramm)

Um eine Emissionsreduzierung im Mobilitätsbereich zu erreichen, müssen die Mitarbeitende zunächst sensibilisiert werden. Eine Anpassung der Dienstwagenverordnungen, die Umstellung von Nutzfahrzeugen, Fahrtrainings, E-Bikes, das Schaffen von entsprechenden Infrastrukturen (Ladesäulen, …)  sind Punkte, die innerhalb unseres Aktionsplans berücksichtigt werden. Die Geschäftsführung von VINCI hat sich diesem Thema angenommen und erste Maßnahmen werden zeitnah realisiert.

 

Lieferkette prüfen

Es sind nicht nur die direkten CO2-Emissionen, über die Unternehmen nachdenken müssen. Verantwortungsbewusste Unternehmen berücksichtigen auch die Auswirkungen ihrer Lieferketten – indem sie sich für nachhaltige Partner entscheiden oder, wo die Auswahl begrenzt ist, Druck auf die Zulieferer ausüben, sich zu ändern. Werden alle Materialien auf ethische Weise beschafft? Werden sie recycelt? Wie viele Verpackungen kommen sie in den Handel? Wie weit wurden sie versandt? All dies sind Fragen, die sich unsere Unternehmen stellen. Eine Gruppe von VINCI Deutschland Mitarbeitende widmet sich seit dem CO2-Hackathon im Mai 2020 intensiv diesem Thema.

Weiteres zum Thema Umwelt- und Klimaschutz